Vergolde deine Narben

Kintsugi ist eine japanische Handwerkskunst und bedeutet so viel wie „Reparieren mit Gold“. Aus zersprungenen Vasen oder Teetassen schafft Kintsugi Kunstwerke von besonderer Schönheit. Diesen außergewöhnlichen Umgang mit Verletzlichkeit nehme ich als Ausgangspunkt für HERZSPRUNG, den ersten Schreibworkshop, in dem sich alles ums Herz dreht.

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Meine Bucketlist

Zu Beginn 2022 lege ich meine umfassende Bucketlist an – mit offenem Ende, in jeder Hinsicht, sowohl was die Aktivitäten als auch was die Jahre betrifft. Sobald ich etwas erreicht habe, wird’s abgehakt. Sobald ich eine neue Idee habe, wird sie hinzugefügt. Und wenn es größere Themen sind, gibt’s einen Blogpost dazu.

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Mein Motto für 2022

Ich bin eine Meisterin im Pläneschmieden. Da reicht mir niemand das Wasser, das macht mir unglaublich viel Spaß. Ich bin aber auch eine Meisterin im Prokrastinieren, dem „extremen Aufschieben.“

Laut Wikipedia ist das eine pathologische Störung, die durch ein unnötiges Vertagen des Beginns oder durch Unterbrechen von Aufgaben gekennzeichnet ist. Eine Fertigstellung erfolgt nie oder nur unter Druck.

Ganz so schlimm ist es bei mir nicht. Ich muss aber schon zugeben, dass ich immer wieder mal ein mir wichtiges Projekt auf den Sankt Nimmerleinstag verschiebe. Um mich davor zu schützen, werde ich meine Bucketlist für 2022 hier auf meinem Blog veröffentlichen. Zu wissen, dass da jemand mitliest, gibt mir vielleicht den nötigen Schubser im entscheidenden Moment.

Dieses Hinauszögern ist aber auch meinem Hang zum Perfektionismus geschuldet. Der Anspruch, dass die Umsetzung eines Projekts großartig, fehlerlos und perfekt sein muss, der kann einem schon Angst machen. Dann besser gar nicht anfangen, oder? Nein, in diese Falle möchte ich nie wieder tappen.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, die Dinge 2022 mit ein bisschen Leichtigkeit anzugehen. Niemand erwartet von mir Perfektion – außer vielleicht ich selbst. Damit ist jetzt Schluss.

Mein Motto für 2022

Einfach mal machen,
könnte ja gut werden.

Deshalb habe ich mich entschlossen zu bloggen

Foto: Christin Hume/unsplash


Mit Blogs ist es wie mit Podcasts: In den Anfängen von Web 2.0 waren sie ein absolutes Must Have für alle im Online Business. Doch dann kamen Social Media. Wie viel schneller ließ sich ein Post oder ein Tweet absetzen.

Kaum jemand hat sich noch die Mühe gemacht, einen langen Artikel auszuformulieren. Doch je mehr die Schattenseiten dieser Schreib(un)Kultur zu Tage treten, umso mehr Menschen kommunizieren wieder über Blogs und Podcasts. Ich habe mich für einen Blog entschieden und hier sind meine Gründe dafür.

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