HALT oder HOPE

Jänner Schreibchallenge Tag 15

Vor kurzem habe ich einen Bericht über die Arbeitsweise der Anonymen Alkoholiker/AA gelesen. Auch wenn ich die Überwindung ungünstiger Gewohnheiten nicht mit der Überwindung einer Sucht gleichstellen möchte, denke ich doch, dass ich eine Übung übernehmen könnte.

Die AA verwenden ein Akrostichon zur Einübung wichtiger Gewohnheiten, ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes Kurzwort. Dieses Akrostichon soll die Programmteilnehmer dabei unterstützen, nicht rückfällig zu werden.

Da die AA in den USA entstanden sind, ist dieses Akrostichon ursprünglich Englisch gedacht, auch wenn es in Deutsch eigentlich mehr Sinn macht: HALT.

Hungry _ nicht zulassen dass man zu hungrig wird
Angry _ nicht zu wütend werden
Lonely _ sich nicht dem Gefühl der Einsamkeit hingeben
Tired _ nicht in einen Zustand der Übermüdung zu verfallen

Ich finde Akronyme wie dieses clever. Sie helfen einem, sich immer wieder an sein Ziel zu erinnern. Sie lassen sich leicht notieren und mit PostIts an Stellen anbringen, wo man sie immer wieder sieht. Für andere, die zufällig vorbeikommen, haben sie keine Bedeutung und bleiben damit eine sehr persönliche Angelegenheit.

Positiv mag ich’s lieber

Um mich darin zu bestärken, an meinen Zielen, meinen neuen positiven Gewohnheiten dranzubleiben, möchte ich ein optimistisches Akrostichon entwickeln. Mein erster Gedanke war: HOPE

Happy _ mit Morgenseiten einen guten Tagesbeginn erschreiben
Offen _ auf alles zugehen, was mit mein Tag bringt
Paradiesisch _ bewusst Schönes in den Tag bringen
Energiegeladen _ mit Yoga und Gymnastik

Wenn ich ein bisschen darüber nachdenke, fallen mir sicher noch mehr ein. Das wird meine heutige Abendbeschäftigung.

Ich lade dich ein, dein ganz persönliches Akrostichon zu entwickeln – eines, das dich stärkt. Und wenn du meinst, dass es anderen auch helfen könnte, schenke es ihnen doch mit einem Kommentar.

Autor: Susanne Senft

Mein Name ist Susanne Senft. Ich wohne in Wien und im Waldviertel, arbeite als PR-Beraterin und Schreibtrainerin, züchte Labrador Retriever und bin ehrenamtliche Mitarbeiterin von Wiens mobilem Kinderhospiz MOMO.

Ein Gedanke zu „HALT oder HOPE“

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