Zum Abschluss ein Brief an uns selbst

Jänner Schreibchallenge Tag 20

Heute beschließe ich die Jänner-Schreibchallenge zu den guten Gewohnheiten. Damit ist die Veränderung aber längst noch nicht zu Ende. Gute Gewohnheiten brauchen ihre Zeit bis sie sich verfestigen. Also heißt es: dranbleiben. Dranbleiben an unserer neuen Identität.

Ich kenne mich gut genug, um zu wissen: Ich muss mich da verbindlich comitten. Einen Vertrag aufsetzen? Das klingt mir zu formell, zu hart. Wie wär’s mit einem netten, stärkenden Brief? Mit Komplimenten haben wir es ja in den letzten Wochen schon mehrmals versucht. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter.

Nimm dir Zeit – dieser Brief ist wichtig

Den letzten Tag der Schreibchallenge wollen wir nützen, um zurückzuschauen, was war, und vorauszuschauen, was kommen soll. Diese Gedanken werden wir in einem Brief an uns selbst festhalten.

Auch wenn es seltsam klingt, sich selbst zu schreiben, mach trotzdem mit. Lass dich überraschen, wie viel von dem, das du hier in deinem Brief niederschreibst, sich in den kommenden Wochen ohne weitere Mühe wie von selbst erfüllen wird.

Wie also wollen wir uns in den kommenden Wochen entwickeln? Wo wollen wir in drei Monate stehen. Wie werden wir mit kleinen Rückschlägen umgehen? Rückschläge werden kommen, und das ist in Ordnung, das ist Teil einer natürlichen Entwicklung. Aber wir werden uns davon nicht aus der Bahn werfen lassen, sondern weitermachen und dranbleiben.

Wenn der Brief fertig ist, stecken wir ihn in ein Kuvert und legen ihn in einer Lade unseres Schreibtisches oder zwischen den Bücher im Regal ab – oder an einem anderen Ort, wo wir ihn nicht täglich sehen.

In drei Monaten werde ich dich daran erinnen, dass es Zeit ist, ihn hervorzuholen und zu lesen. Ich bin sicher, wir werden überrascht sein, wie viel sich in unserem Leben geändert haben wird, ohne dass wir Tag für Tag bewusst daran gearbeitet haben.

Das wird ein großer Tag. Ich freu mich heute schon darauf und wünsche dir bis dahin eine spannende Zeit.

Autor: Susanne Senft

Mein Name ist Susanne Senft. Ich wohne in Wien und im Waldviertel, arbeite als PR-Beraterin und Schreibtrainerin, züchte Labrador Retriever und bin ehrenamtliche Mitarbeiterin von Wiens mobilem Kinderhospiz MOMO.

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