Mein Motto für 2022

Ich bin eine Meisterin im Pläneschmieden. Da reicht mir niemand das Wasser, das macht mir unglaublich viel Spaß. Ich bin aber auch eine Meisterin im Prokrastinieren, dem „extremen Aufschieben.“

Laut Wikipedia ist das eine pathologische Störung, die durch ein unnötiges Vertagen des Beginns oder durch Unterbrechen von Aufgaben gekennzeichnet ist. Eine Fertigstellung erfolgt nie oder nur unter Druck.

Ganz so schlimm ist es bei mir nicht. Ich muss aber schon zugeben, dass ich immer wieder mal ein mir wichtiges Projekt auf den Sankt Nimmerleinstag verschiebe. Um mich davor zu schützen, werde ich meine Bucketlist für 2022 hier auf meinem Blog veröffentlichen. Zu wissen, dass da jemand mitliest, gibt mir vielleicht den nötigen Schubser im entscheidenden Moment.

Dieses Hinauszögern ist aber auch meinem Hang zum Perfektionismus geschuldet. Der Anspruch, dass die Umsetzung eines Projekts großartig, fehlerlos und perfekt sein muss, der kann einem schon Angst machen. Dann besser gar nicht anfangen, oder? Nein, in diese Falle möchte ich nie wieder tappen.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, die Dinge 2022 mit ein bisschen Leichtigkeit anzugehen. Niemand erwartet von mir Perfektion – außer vielleicht ich selbst. Damit ist jetzt Schluss.

Mein Motto für 2022

Einfach mal machen,
könnte ja gut werden.

Autor: Susanne Senft

Mein Name ist Susanne Senft. Ich wohne in Wien und im Waldviertel, arbeite als PR-Beraterin und Schreibtrainerin, züchte Labrador Retriever und bin ehrenamtliche Mitarbeiterin von Wiens mobilem Kinderhospiz MOMO.

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