Meine Bucketlist

Ein Blumenbouquet als schönere Interpretation der Bucketlist

Zu Beginn 2022 lege ich meine umfassende Bucketlist an – mit offenem Ende, in jeder Hinsicht, sowohl was die Aktivitäten als auch was die Jahre betrifft. Sobald ich etwas erreicht habe, wird’s abgehakt. Sobald ich eine neue Idee habe, wird sie hinzugefügt. Und wenn es größere Themen sind, gibt’s einen Blogpost dazu.

Spätestens seit dem Film „Das Beste kommt zum Schluss“ wissen auch wir im deutschsprachigen Raum, was eine Bucketlist ist: eine Liste, aller Ereignisse, die man erlebt haben möchte, bevor man „den Löffel abgibt“. Deshalb ist die deutsche Übersetzung auch Löffelliste.

Ich habe mir angeschaut, woher diese seltsamen Begriffe stammen. Bei Bucketlist liegt die Vermutung nahe, dass sie auf den katholischen Brauch zurückgeht, einen Verstorbenen mit Weihwasser aus einem Kübel, einem Bucket, zu besprühen. Durchaus denkbar.

Beim „Löffel abgeben“ gibt es keine Zweifel: Im Mittelalter führte jeder seinen privaten Löffel mit, ein lebensnotwendiges Werkzeug. Wenn der Tag kam, an dem er ihn nicht mehr brauchte, gab er ihn ab. Auch interessant, nicht wahr?

Wenn man ein bisserl schlampig hinhört, könnte man statt Bucket auch Bouquet verstehen. Das ist meine Lieblingsvariante – wie ein Bouquet aus bunten Blumen soll meine Liste sein. Schließlich werde ich ja nur wunderbare Ziele und Ereignisse aufnehmen, auf die ich mich freue:

im Beruf

  • 2022 sieben Schreibworkshops abhalten, einfach weil sieben eine magische Zahl ist.
  • einen Verlag für meinen Roman finden, weil das Manuskript schon ein Jahr lang fertig in meiner Schreibtischlade reift.
  • 2022 zwei Online-Schreibcafés entwicklen, die regelmäßig stattfinden und wo sich Menschen ein Jahr lang immer wieder zu einem bestimmten Thema austauschen

im Privaten

  • eine zauberische Hochzeit meines Sohnes mitorganisiseren und richtig gut feiern
  • eine wunderbare Omi für meine Enkelin werden (wie werde ich je wissen, ob mir das gelingt?)
  • ein Märchen für meine Enkelin schreiben
  • eine alte Familienwiege für meine Enkelin restaurieren
  • meine beiden Gärten zum Blühen bringen
  • Mit meiner Hündin Emma die Novice-Prüfung bei Working-Tests bestehen
  • Mit meiner Hündin Emma die BLP/Bringleistungsprüfung bestehen
Im Sommer 2021 beim jagdlichen Training in der Steiermark
  • Mit meiner Hündin Polly die Beginner-Prüfung bei Working-Tests bestehen und
  • Für Polly die Zuchttauglichkeit zuerkannt bekommen
  • Jagdmöglichkeiten für meine Hündinnen finden, nachdem ich 2021 selbst die Jagdprüfung abgelegt habe
  • So gut kraulen lernen, dass ich schon 2022 den Herrensee durchqueren kann (das sind 200 Meter; und wenn ich das schaffe, dann nehme ich ihn mir der Länge nach vor 1,6 km)
  • So gut Stand Up paddeln lernen, dass ich sogar in hündischer Begleitung meine Kreise im Wasser ziehen kann
  • Meine tägliche Yoga-Routine etablieren
  • Beim Golf mein Handicap von derzeit -28 auf -26 verbessern.
  • Urlaub am Meer machen
  • Das Nordlicht sehen
  • 52 Blogartikel pro Jahr schreiben
  • 100 Random Acts of Kindness setzen

to be continued

Autor: Susanne Senft

Mein Name ist Susanne Senft. Ich wohne in Wien und im Waldviertel, arbeite als PR-Beraterin und Schreibtrainerin, züchte Labrador Retriever und bin ehrenamtliche Mitarbeiterin von Wiens mobilem Kinderhospiz MOMO.

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