Website-Icon Susanne Senft Schreibtraining

Über mich

Mein Name ist Susanne Senft und ich liebe das Schreiben. Ich bin überzeugt, dass Schreiben uns in vielen Lebenslagen hilft, dass es Klarheit bringt und uns Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten schenkt.

Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, so vielen Menschen wie möglich das Schreiben näherzubringen.

Ein Schreiben, das tief in uns allen steckt. Ein Schreiben, das uns hilft, uns selbst auf die Spur zu kommen und zu erfahren, warum wir sind wie wir sind und wie wir es schaffen, schreibend zum besten Ich zu werden, das wir sein können.


Jedes Wort, das wir schreiben,
ist ganz persönlicher Ausdruck
unseres Selbst.
Jedes Wort ist richtig,
genau so wie wir es zu Papier bringen.

Beim Schreiben stellen sich die wichtigen Fragen


Im Lauf meines Berufslebens bin ich immer gerne zu Coaches gegangen, wenn ich mit einer großen Entscheidung gerungen habe. Die richtig Guten unter ihnen haben nur eines gemacht: Sie haben mir die richtigen Fragen gestellt. Die Antwort habe ich meist ohnehin schon in mir getragen, nur sehen konnte ich sie nicht. Es hat nur die richtige Frage gebraucht, um mich aus meinen gedanklichen Schienen herauszuschubsen, sodass ich meinen Weg klar erkennen konnte.

Heute ist Schreiben dieser Coach für mich. Im Schreiben beantworte ich mir viele Fragen. Ein kleines Gedicht, ein Satzanfang, der mich in einen Text führt – und meine Hand beginnt sich über das Papier zu bewegen, als ob ihr jemand diktieren würde.


Vertrau deinem Stift

VERTRAU DEINEM STIFT
Was mir dieser Claim bedeutet

Im Herbst 2021 habe ich die Ausbildung zur Psychodrama-Schreibtrainerin bei Sabine Spitzer-Prochazka abgeschlossen. Gegen Ende des Lehrgangs sollten wir unseren Claim definieren, den Schlüsselsatz für unsere Schreibtrainings. Für diesen so wichtigen Satz erhielten wir ein wunderschönes Blatt Papier – und in meinem Kopf war nur Leere. gähnende Leere. Während alle anderen mit Verve und Spaß an ihrem Satz feilten, saß ich nur da – völlig uninspiriert. Nach all den Stunden des Schreibens und Diskutieren war da nichts, keine Idee, nicht einmal der Anflug einer Idee. Und mit irgendeinem unbedeutenden Gekritzel wollte ich mein Blatt auch nicht zerstören. Dann lieber leer lassen und auf die Muse warten.

Schließlich kam unweigerlich die Frage : „Wer mag vorlesen.“ Reihum lieferten die KollegInnen die klügsten Claims, die man sich nur vorstellen kann. Als die Reihe an mich kann und ich wortreich zu einer Entschuldigung für mein Versagen ausholen wollte, stand da plötzlich dieser eine Satz glasklar vor mir:

Vertrau deinem Stift.

In dem Moment wusste ich, ja, das ist es. Vertrau deinem Stift ist der Kern meines Schreibens. Ich kann darauf vertrauen, dass mein Stift sorgsam das ans Licht bringt, was ans Licht gebracht werden möchte.

Und darauf könnt auch Ihr vertrauen. Vertraut euren Stiften.

Mehr meiner Gedanken übers Schreiben findest du auf meinem Blog


Was bisher geschah

Mein ganzes Berufsleben habe ich schreibend verbracht. Erst als Redakteurin von Fach- und Firmenzeitschriften, später als PR-Beraterin in einer der damals renommiertesten Agenturen Wiens (die es längst nicht mehr gibt). 1987 habe ich mit senft & partner mein eigenes Unternehmen gegründet. Die meisten unserer Kunden kamen aus der Bauwirtschaft und Baustoffindustrie. Ich habe das geliebt, weil ich damals und auch heute immer noch denke, dass Bauen etwas Bedeutsames ist. Entweder halten wir uns in gebautem Raum auf oder sind von gebautem Raum umgeben – jedenfalls wenn wir nicht grad im Wald oder am Strand spazieren gehen, oder im Garten – ein Thema, das mir immer schon besonders am Herzen liegt.

Mein größter beruflicher Erfolg war wohl, als wir für unseren Kunden bellaflora 2013 beim Staatspreis für PR in der Kategorie Corporate PR gewonnen haben.


Ab den 2000er Jahren habe ich mich in unseren Branchenvertretungen engagiert. Erst beim Österreichischen PR-Gütezeichen, bald darauf im Public Relations Verband Austria PRVA. Es hat mich gefreut und geehrt, dass ich diesem Verband zwei Jahre als Vizepräsidentin und zwei Jahre als Präsidentin vorstehen durfte. 2017 schließlich habe ich meine Agentur in die Agentur von KollegInnen eingebracht, in die IKP, und mich selbst ein bisschen zurückgenommen.

Nun hatte ich Zeit, mich dem Schreiben von einer anderen Seite anzunähern – von der literarischen, weniger zweckorientierten Seite. In mehreren Sommern habe ich Kurse für kreatives Schreiben in der Schreibwerkstatt Waldviertel besucht – das waren wunderbare Tage mit herausragenden TutorInnen, wundervollen KollegInnen und dem zauberhaften Ambiente des Kunsthaus Horn. Es folgten Schreibworkshops in der Sommerakademie Motten und im Writers Studio Wien.

Parallel dazu habe ich mich einem großen Lebensthema gestellt, dem Abschiednehmen, und am Kardinal König Haus in Wien die Ausbildung für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung absolviert. Seither engagiere ich mich ehrenamtlich beim Wiener Kinderhospiz MOMO.

Die Verbindung von Schreiben und Begleitung hat mich schließlich zum Psychodrama geführt und motiviert, die Ausbildung zur Psychodrama-Schreibtrainerin zu absolvieren.


Ab hier wird’s privat

Ich wurde in der Steiermark geboren, bin viele Jahre im Burgenland zur Schule gegangen und dann nach Wien gezogen um zu studieren. Dieser Mischmasch aus Dialekten führt dazu, dass viele glauben, ich käme aus Oberösterreich – aber nixi, würde ich sagen, wenn das so wäre. Im Übrigen finde ich es schön, wenn Menschen zu ihrem Dialekt stehen. Ich bin nunmal vom Land, und das ist gut so.

Ich habe eine wunderbare Familie, die allerdings größten Wert auf Diskretion legt und die ich deshalb hier nicht zeigen darf. Nur so viel: Mit meinen allerliebsten Menschen an einem Tisch zu sitzen, zu plaudern oder Spazieren zu gehen ist das große Glück für mich – deshalb schreibe ich darin auch ganz oft in meinen Notizbüchern.

Hunde haben mich mein Leben lang begleitet. Als meine Kinder klein waren, kam Leo ins Haus – ein Seelenhund, halb Golden halb Labrador Retriever. Er ist 1996 über den Regenbogen gegangen. Dann haben wir einige hundelose Jahre verbracht, was für eine Verschwendung – bis 2016 ein zauberhaftes Labrador-Mädchen bei uns eingezogen ist. 2021 hat sie ihre ersten Welpen geboren. Das einzige Mädchen im Wurf ist bei uns geblieben. Jetzt sind wir gewissermaßen doppelt beschenkt. Wenn du gerne mehr darüber lesen möchtest, besuche uns doch einfach:

Emma ist eine zauberhafte blonde Labrador-Dame. Ihre schwarze Tochter Polly ist noch grün hinter den Ohren und recht keck.

Ausbildung und Studium
Nach der Matura an einem neusprachlichen Gymnasium in Oberschützen/Burgenland habe ich ab 1980 an der Universität Wien Publizistik und Geschichte inskribiert. Dieses Studium habe ich aufgrund mehrer Auslandsaufenthalte, meiner Familien-, Unternehmensgründung und sonstiger Ausreden erst 2010 abgeschlossen. 30 Jahre später 🙂 Ich muss zugeben, die Rückkehr in den Hörsaal war ein besonderes Erlebnis.


Die mobile Version verlassen